Kreuz und Minarett - gleiches Thema?

Das Kreuz im öffentlichen Raum wurde Anfangs November verboten, mit der Begründung, Andersgläubige seien in der Religionsfreiheit gestört durch Symbole anderer religiösen Gemeinschaften. Nun hat die Schweiz Minarette verboten, mit der Begründung, Minarette passen nicht in ein christlich geprägtes Land.

Sind das unterschiedliche Argumente oder geht es gar um etwas Gleiches?

Aus meiner Sicht geht es nicht um das selbe. Die Befürchtung, dass nun Kirchtürme geschliffen und Kreuze ganz aus der Öffentlichkeit gebannt werden könnten, ist aus theoretischer Sicht absurd, praktisch sieht das schon anders aus. Muslime werden demografisch in absehbarer Zeit eine Mehrheit haben in vielen europäischen Ländern. Ob dann nicht genau das passiert, …?

Ein anderes realistisches Szenario ist, dass Muslime in der Schweiz Minarette dennoch bauen wollen und sich letztinstanzlich an den Menschenrechtsgerichtshof wenden. Die Chance ist gross, dass dieser Minarette als Teil der Religionsfreiheit betrachtet und sie erlauben wird. Doch dann geschähe etwas, was argumentativ nicht nachvollziehbar wäre, wenn man nicht einfach dem Islam hofieren will (andere Beispiele dafür gibt es ja schon: Weltuntergangsfilm, der die Kabbala nicht untergehen lässt aus Angst vor Reaktionen, hingegen den Petersdom und das Weisse Haus schon, u.a.).

Denn nach islamischem Verständnis (siehe Koran), braucht es kein Minerett für Muslime. Wenn also Minarette erlaubt wären, hingegen Kreuze nicht, so ist das eine klare Stigmatisierung und Unterdrückung der Christen in Europa (in Arabien und vielen asiatischen Ländern eh schon lange so…).

Meiner Meinung nach ist nur ein Argument wichtig für religiöse Symbole in der Öffentlichkeit: Wir leben in einem christlich geprägten Land (Kontinent), das christliche Wurzeln hat. Das gilt es auch in der Architektur, im öffentlichen Erscheinungsbild zu berücksichtigen.

Nebenbei gilt auch festzuhalten, dass in der Schweiz vielerorts islamische Schattenwelten entstanden sind, eine Art Parallelwelt. Und es bleibt auch festzuhalten, dass wir Christen unseren Glauben so schwach und zurückhaltend leben, dass Muslime uns schon gar nicht auf gleicher Augenhöhe wahrnehmen, als ebenbürtiger Partner, sondern vielmehr als dekadenter Westen, der seine Religion weitgehend nicht hoch hält. Ein Beispiel, wie Muslime sich dem Gesetz der Schweiz entziehen von diesem Jahr: SF TV

Europa erwacht

Der Entscheid der Schweizerischen Bevölkerung (58% bei einer Stimmbeteiligung von 53,4%) in der Verfassung ein Minarettbauverbot festzuhalten, wird in der Wahrnehmung der Öffentlichkeit immer wichtiger. Dies auf mehreren Ebenen:

  1. Erstmals hat sich das Volk mit grossem Mehr gegen die ganze gesellschaftliche classe politique, der Regierungen und der Kirchen, gegen die Oberschicht in einem besipiellosen Plebiszit entschieden. Das ist doch überraschend, vor allem weil es um eine religiöse Frage ging.
  2. In vielen Staaten Europas beginnen die Regierungen, Politiker zu realisieren, dass auch ihre Bevölkerung ein ähnliches Verbot gutheissen würde, so zum Beispiel in den Niederlanden, in Österreich und Deutschland.
  3. Die "Oberschichten" und Muslime vor allem in Ländern, in denen keine Demokratie herrscht, beginnen sich zu distanzieren und verurteilen den Willen einer Mehrheiten der Schweizer und Europäer. Dass sich gerade die offizielle EU, Regierungsmitglieder mit den Muslimen verbünden, ist dramatisch.
  4. Dass die Situation in islamischen Ländern für Christen nicht einfacher wird, ist leider zu befürchten, auch wenn dort bereits offiziell ein Verbot von christlichen Symbolen herrscht. Dass sich damals niemand von Europas Führungsgilde gewehrt hat, wenn beispielsweise ein Bibelhändler umgebracht wird in der Türkei, in China Kirchen abgerissen werden, wohlverstanden ohne Kirchturm, und in Arabien Menschen mit Kreuzen oder Bibeln im Gepäck wieder ausgewiesen wurden, zeugt von der Dekadenz der europäischen Fürhungsgilden und der Entwurzelung vom christlichen Abendland.
Dass der Entscheid die Öffentlichkeit dominiert und sich andere Nationen solidarisieren, verstehe ich aus Aufschrei. Ein Aufschrei, der ein Erwachen des christlichen Abendlandes symbolisiert. Das dies von der Basis herkommt beruhigt einigermassen. Jedoch ist stark beunruhigend, dass die Entscheidungsträger sich dem weitgehend entziehen. Es bleibt zu hoffen, dass diese das rechtzeitig merken. Dass dabei die Kirche eine höchst zweifelhafte Rolle spielt, beunruhigt noch viel mehr und zeigt, wie weit sich auch der Episkopat vom christlichen Auftrag entfernt hat.

Europa verleugnet sich selber

Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (EGMR) ist heute zum Urteil gelangt, dass das Aufhängen von Kreuzen und Kruzifixen in öffentlichen Gebäuden der Europäischen Menschenrechtskonvention widerspricht. Das Gericht begründet sein Urteil mit der Religionsfreiheit. Kinder anderer oder keiner Religion(en) in Schulen könnten irritiert sein durch das Kruzifix.

Quelle

Das Urteil ist aus meiner Sicht eindeutig und logisch nachvollziehbar - unter der Voraussetzung, dass eine Gesellschaft sich selber verleugnet, sich entwurzelt und sich so in den Wind stellt. Ein Baum gleichsam, der ohne Wurzeln den Stürmen zu trotzen versucht.

Grössenwahn der Zeit

Das derzeitige Zeitgeschehen strozt nur so von Beispielen mit "Grössenwahn-ähnlichen" Erscheinungen. Ich möchte zwei Beispiele nennen, die mir gerade über den Weg laufen:

  1. In die ganze Diskussion um den nicht mehr exkommunizierten Richard Williamson von der Priesterbruderschaft St. Pius X. mischt sich nun die deutsche Bundeskanzlerin ein und fordert den Papst zu einer Stellungnahme auf (siehe hier). Dabei ist es doch gerade in Deutschland jüngst zu einem Ekklat gekommen zwischen der deutschen Politik und der jüdischen Gemeinschaft. Angela Merkel meint nun, einen innerkirchlichen Vorgang zu kommentieren und Forderungen aufstellen zu können an den Papst. Irgendwie sind hier schon die Relationen leicht durcheinander gekommen. Und wenn man noch bedenkt, dass schlicht das theologische und ekklesiologische Wissen um eine Exkommunikation und deren Aufhebung fehlt oder missachtet wird und dass der nun nicht mehr exkommunizierte Williamson weder rehabilitiert noch in Amt ist, bleibt einem eigentlich nur mehr das verdutzte und ungläubige Staunen. Kurz auf den Punkt gebracht: Die Aufhebung der Exkommunikation führt nur dazu, dass derjenige wieder die Sakramente bekommen kann.
    Dazu siehe auch der gute Beitrag hier).
    Es tut in diesem Sinne gut, wenn der Vatikan so regaiert: Keinen Grund zu reagieren auf die Zumutung Merkels
  2. Die EU möchte mit der Brechstange verhandeln. So will die EU nicht mehr akzeptieren, dass die Identität des Besitzers eines Kontos bei einer Bank geheim bleibt. Dies im Hinblick auf die vielen Steuerflüchtigen, va. aus Deutschland (siehe hier). Dabei ist diese Frage entscheidend für die EU in allen anderen Verhandlungsanliegen. In diesem Sinne ist es fast tragisch, wenn nun Österreich und Luxembourg ihr JA von dem JA der Schweizer Regierung abhängig machen würde, denn dann hätte der Schweizer Bundesrat als Nichtmitglied der EU ein VEtorecht für ein neues EU-Gesetz.emoticon

Geopolitik auf Kollissionskurs

Was läuft doch derzeit alles schief in der Kommunikation und in der internationalen Politik:

  • die überzogenen Reaktionen Russlands in Georgen (analog zu denen in Panama der USA) 
  • der Raketenabwehrschild in Polen
  • die Unabhängigkeitsfragen verschiedener Gebiete auf der Welt…
  • die Aufrüstung

Aus meiner bescheidenen Sicht tut sich hier ein grosser Graben auf, der mich stark an den kalten Krieg erinnert. Währenddem Kosovo unabhängig werden darf mit Billigung der UNO, darf dies Südossetion oder Abchasien nicht (weil die UNO auf "ewig festgeschrieben habe, dass sie zu Georgien gehören). Es ist einfach nicht logisch die Argumentation. Wenn die Südosseten sagen, wir wollen ein freies Land sein, warum soll irgend jemand ihnen das verwehren?

Deshalb habe ich den Verdacht, dass es hier nur um Machtspiele mit Denkmuster des Kalten Krieges geht. Eigentlich hat man geglaubt, dass die USA und Russland längst auf einer Ebene miteinander sprechen, die solche Krisen unmöglich machen.

Und meine Befürchtung weiter: Wenn die Welt weiterhin in Machtkonstellationen und mittels Mehrheitsabstimmungen regiert wird, so werden den Menschen in Darfur (Blockade durch China/Russland), den Menschen in Georgien (USA) und an vielen weiteren Orten nicht geholfen und sie werden auf dem Machtaltar der USA, Chinas und Russlands geopfert. Ich finde das tragisch und himmelschreiend.

Dass sich dabei eine deutsche Kanlerin als Gepolitiker mit schärfster Kritik in vorderster Reihe zeigt, ist nicht nur befremdlich, sondern schockierend. Und obwohl derzeit Frankreich den Vorsitz der EU hat, spricht sie für alle!!

Es tut weh

Hugo Stamm, der selbst ernannte Sektenexperte des Tagesanzeigers und Feind der katholischen Kirche, hat zusammen mit einem anderen einschlägig bekannten Mann (Michael Meier) die Pauken geschlagen. So schreibt er heute über das Jubiläumsjahr der Enzyklika "Humanae Vitae" von Papst Paul VI. und die katholische Kirche. Dabei vergreift er sich sowohl in der Logik als auch im Ton:

Ausgehend von der Welt als Bedrohung für religiöse Gemeinschaften (nach Stamm), schreibt er von der Dogmatisierung zur Eindämmung der Welt. Er beschreibt sachlich korrekt und für gläubige Menschen sinnhaft und logisch, dass Abtreibung (man kann auch Mord sagen), Pille, Kondome, Sterilisation verboten seien. Dass dies Millionen von Menschen nicht beachten, schreibt er dann weiter und dass dies ja gut sei. Denn:

"Warum tut dies die katholische Kirche? Wissen der Papst, seine Kardinäle und Bischöfe denn nicht, dass Millionen von Gläubigen dieses Dogma regelmässig verletzen. Zum Glück verletzen, muss man sagen, sonst würde Aids noch stärker grassieren und die Überbevölkerung die Menschheit noch mehr belasten."

Nach Hugo Stamm sind also das Nicht-Verwenden von verhütenden Substanzen Schuld an AIDS und deren Ausbreitung. Dabei unterlässt es Stamm wohlwissend zu sagen, dass sich AIDS trotz intensiver Verhütungskampagnen bis ins Peinliche trotzdem massiv verbreiten. Trotz Kondome und Konsorten breitet sich AIDS aus und nun versucht Stamm der Kirche daraus den Strick zu drehen, wo doch jeder vernünftig denkende Mensch merkt, dass Homosexualität und Drogenabhängige ein wichtiger Grund für die Ausbreitung sind, aber auch die Verhütungsmittel kein Schutz, sondern eine Risikominderung darstellen, da sie keinen 100prozentigen Schutz bieten können. (Man kann gut ein Kondom mit dem russischen Roulette vergleichen, wernn man die Durchlässigkeit der kleinen Viren durch die grossen Poren in Betracht zieht.)
Deshalb ist die Promiskuität, die Untreue und die Scheidungen vor allem und in erster Linie Schuld. Denn wären alle ihrem Partner treu, würde sich das AIDS-Virus in wenigen Jahrzehnten ausrotten. Doch Menschen wie Stamm, die stürmisch und in wehender Kriegsmanier der 68er, die Personenfreizügigekeit in sexuellen Belangen propagieren und der Kirche den "Schwarzen Peter" für die AIDS - Misere der Welt zuschieben wollen, irren gewaltig und betrügen sich und alle.

Die Überbevölkerung - in der Schweiz werden pro Jahr mehr als 10′000 Kinder abgetrieben und ist die Quote der Kinder pro Ehepaar mit irgendwo um 1,5 liegt so tief, dass es nur logisch wäre von einem Schwund der Bevölkerung zu reden, was heute niemand mehr bestreitet. Dringend bräuchte die Schweiz und die Schweizer Kinder, damit es nicht zu gravierenden sozialen Spannungen, zu wirtschaftlichen Riesenproblemen kommt. Demographen bestätigen zwar, dass es bereits zu spät ist, denn seit 40 Jahren, seit der Pille, ist ein gravierender unkorrigierbarer Schnitt in der Bevölkerungspyramide entstanden. Doch natürlich verhält sich auch hier für Stamm die Kirche sektiererisch, wenn sie verlangt, dass jede Ehe, jeder sexueller Akt offen sein muss für ein von Gott geschenktes Kind. Dass wir in der westlichen Welt nicht mehr solche "finanziell belastenden und nervenaufreibende, überfordernde" Geschenke von Gott wollen, spricht nicht für uns.

Der "Experte" findet dann:

"Hat eine solche Kirche noch das Recht, im Namen der Gläubigen zu sprechen?"

Schon vor tausdenden von Jahren haben Propheten gesprochen, die verkannt und angegriffen wurde. Sie wurden gefoltert und gemordet. Stamm ist aus meiner Sicht ein "moderner verbaler Angreifer" gegenüber einem prophetischen Papst Paul VI. und der Kirche, der den Pillenknick vorwegsah und die Krise der Kinderfreundlichkeit, der Untreue deutlich sah in einer Zeit, in der Stamm von "freier Liebe" träumte.

Die Kirche hat das Recht daran festzuhalten. Ich bin froh, dass die Kirche auf die vielen Hugo Stamms keinen Augenblick Rücksicht nimmt, sondern das Recht auf Leben und Treue verteidigt durch alle Angriffe aus allen Niveaulosigkeiten heraus.

Knieende Mundkommuion bei Papstmessen

Bereits zum dritten Mal in Serie hat der Papst die Kommunion nur an kniende Gläubige auf die Zunge gespendet - so auch heute beim Hochfest St. Peter und Paul in Rom. Es sei dies eine Demonstration, wie man es künftig machen solle, schreibt Father John T. Zuhlsdorf, Amerikaner in Rom. Dies erklärte auch Monsignore Piero Marini, Päpstlicher Zeremonienmeister, gegenüber Radio Vatikan (gefunden bei kath.net) in den letzten Tagen und glaubt, dass sich die knieende Mundkommunion durchsetzen wird, da sie der "Realpräsenz" Christi in der konsekrierten Hostie besser entspreche.

EU - ein dramatisches Schau(er)spiel

Die EU möchte nicht nur finanziell und kriminaltechnisch zusammenwachsen, sondern auf allen Gebieten. Deshalb gab es parallel zu verschiedenen Erweiterungsrunden das Bestreben der Union eine Verfassung zu geben. Bekanntlich scheiterte dieses Vorhaben vor allem in Holland und in Frankreich.

Nun versuchten die Regierungschefs und die Zentrale (manche sagen auch bereits die Minister am Burghof) in Brüssel  mit Zeit und neuem Namen doch noch zu retten ("Vertrag von Lissabon"), was bekanntlich an den einzig dazu befragten Iren scheiterte, und zwar deutlich.

Aus meiner Sicht steckt die EU in einer tiefen Krise, eigentlich bereit für die Auflösung, bzw. das Scheitern der Grundidee: Präsidenten, Regierungschefs und Minister haben es jahrelang verpasst den Millionen Europäern zu erklären, warum es ein Zusammenwachsen in Europa braucht, warum es eine starke EU abgesehen von EURO und Wirtschaftsanliegen braucht. So entstand wahrscheinlich eine immer breitere Kluft zwischen einer Art "Classe politique" und den Bürgern von Europa, die sich mehr und mehr nicht mehr mit Europa im Sinne der EU und ihrer abertausenden Erlassen und Gesetzen identifizieren können.

Da die Iren  nun die EU wiederum stoppten beim Vetrag von Lissabon, versucht nun diese "Classe politique" den Iren ein paar Zugeständnisse zu machen und das ganze in letzter Minute zu retten. Logischerweise denken diese "Regierenden" nicht an andere, was diese nun selber tun, sei es in populistischer oder demokratisch berechtigter Art und Weise. Zuerst hat Tschechien ebenfalls Widerstand angekündigt und nun schwenken die Sozialisten Österreichs, derzeit Koalitionspartner in der Regierung der Republik, um und verlangen in skeptischer EU-Haltung ebenfalls eine Abstimmung über den Vertrag, sollte dieser abgeändert werden.

Es ist aus meiner Sicht nur logisch, dass wenn andere Länder merken, durch Abstimmungen an Sonderrechte zu kommen, es ebenfalls probieren. Eigentlich ist das ganze "Schau(er)spiel" aber traurig, da es in eklatanter Weise vor Augen führt, wie es um die Demokratie in der EU, wie es um die sogenannte Volksnähe, steht.

Ehrenamtliche Tätigkeit soll bestraft werden

Ist das das richtige Zeichen? Ist das wegweisend für ein gutes Klima für Arbeit in ehrenamtlichen Rahmen?

Der Schweizer Bundesrat hat gestern sein Vorhaben vorgstellt, einen Einheitsmehrwertsteuersatz zu lancieren. Prinziepiell ist das sicher keine dumme Idee, doch beim genaueren Hinschauen wird man schon ziemlich staunen:

Wer wird künftig mehr bezahlen als bisher? - Die Senioren und kinderreiche Familien!

Ist der Einheitssteuersatz wirklich einheitlich und umfassend? - Nein, nahmhafte und potente Branchen bleiben nach wie vor ausgenommen, so der Finanz- und Versicherungsdienstleistungsbereich, u. a. Dafür werden Vereine künftig auch Mehrwertsteuer zahlen müssen. D. h. auf Dienstleistungen von Ehrenamtlichen werden künftig Mehrwertsteuern erhoben.

Ich finde das unglaublich, dass der Bundesrat spart auf Kosten der demografischen Hoffnung der Schweiz (kinderreiche Familien), dass man spart bei den Kleinverdienern (Rentnern, grosse Familien, Unterschicht), dass man potente Branchen ausnimmt und dass man ehrenamtliche Tätigkeiten strategisch ungünstiger gestaltet. Aus meiner Sicht kann dies der Untergang des Schweizerischen Vereinswesens, der unglaublichen Grösse und Wichtigkeit der nicht-bezahlten Arbeit in allen Bereichen des Lebens der Schweiz, bedeuten. Dies alles aus meiner Sicht für zwei wesentliche Vorteile: einheitlicher/einfacher und tiefster/attraktivster Mehrwertsteuersatz Europas!

Es müsste ganz klar so gelöst werden, dass nicht der Mittelstand oder die Familien/Senioren die Zeche bezahlen müssen, sondern alle im selben Masse. Und vor allem darf aus meiner Sicht nur gewerbliche Arbeit, dort dafür ausnahmslos,  besteuert werden. Vereine müssen ausgenommen sein bis zu einer bestimmten Grösse und Professionalität.